Harzreise Nov. 1980
Verfasst: 1. Nov 2005, 22:20
Hallo erstmal !
aus dem Tierparlament :
Ökemöke :"Eine weitere Geschichte aus dem Leben des Kükators :
Der Kükator hatte Urlaub und konnte die Insel Langeoog für eine Woche verlassen. Die Freundschaft mit seiner Moni war schon stark angeschlagen. Von Lüneburg aus fuhr er am 3.11. mit einem Bummelzug in knapp 4 Stunden nach Bad Harzburg. Von dort aus stieg er in einen Bus um, welcher ihn in das tief verschneite Braunlage brachte. Am Nachmittag erreichte er die gemütliche Pension. Dort warf er sein Köfferli aufs Bett und machte noch eine kleine Bergtour auf den knapp 1000 Wurmberg. Der Brocken lag damals leider noch in der OSTZONE - und so konnte er diesen nicht besteigen. Nach der Wanderung kehrte er in einem Gasthause ein, wo sich ein Huhn mit Reis reinzog und dazu einige Biere und Jägermeister. Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Tag machte der Kükator noch eine Wanderung - Mittags gings dann mit dem Bus zurück nach Braunlage - von dort aus mit dem Zug nach Goslar - und dann weiter mit einem Bus in die UNI-Stadt Clausthal-Zellerfeld. Dort kam er nach Einbruch der Dunkelheit an und besuchte seinen alten Kumpel aus Herderschul - und Filmclubzeiten Christoph, welcher so aussah wie Heinz Erhardt und sich auch so benahm. Kurz nach Ankunft in seiner Studentenbude machten sich die Beiden auf in die CITY des Ortes. Bei ALDI kauften sie eine Flasche MÜMMELMANN (Jägermeister-Kopie) und abends bei schöner Musik leerten sie die Flasche - der Kükator trank ca. 90% davon selbst. Irgendwann bekam er einen Filmriss und Christoph erzählte ihm am nächsten Morgen, was er alles für einen Quark schwadrulierte. Unter Anderem hatte er seinem Frust über die Probleme mit seiner Langeooger Freundin Raum gegeben. Am Vormittag wanderte der Kükator - wie immer im grünen Parka mit chinesischer KP-Pelzmütze - durch das bezaubernde Clausthal-Zellerfeld und besichtige u.a. die berühmte "Fratzen-Apotheke" von 1667 und das Kinderheim, in welchem er 1964 für einige Wochen die durch Zärtlichkeitsmangel damals verursachten Krankheiten auskurieren musste. Wie gesagt - 1965 machte die Supernanni dem ganzen Elend ein Ende und nahm ihn in ihrer Familie auf ! Nun ja - am Nachmittag des 5.11. gings nach Lüneburg zurück - eine schöne Excursion in den Harz war das !"
Poldi :"Hammermässig ! Wird das auch verfilmt ?"
ciao, euer Kükator
aus dem Tierparlament :
Ökemöke :"Eine weitere Geschichte aus dem Leben des Kükators :
Der Kükator hatte Urlaub und konnte die Insel Langeoog für eine Woche verlassen. Die Freundschaft mit seiner Moni war schon stark angeschlagen. Von Lüneburg aus fuhr er am 3.11. mit einem Bummelzug in knapp 4 Stunden nach Bad Harzburg. Von dort aus stieg er in einen Bus um, welcher ihn in das tief verschneite Braunlage brachte. Am Nachmittag erreichte er die gemütliche Pension. Dort warf er sein Köfferli aufs Bett und machte noch eine kleine Bergtour auf den knapp 1000 Wurmberg. Der Brocken lag damals leider noch in der OSTZONE - und so konnte er diesen nicht besteigen. Nach der Wanderung kehrte er in einem Gasthause ein, wo sich ein Huhn mit Reis reinzog und dazu einige Biere und Jägermeister. Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Tag machte der Kükator noch eine Wanderung - Mittags gings dann mit dem Bus zurück nach Braunlage - von dort aus mit dem Zug nach Goslar - und dann weiter mit einem Bus in die UNI-Stadt Clausthal-Zellerfeld. Dort kam er nach Einbruch der Dunkelheit an und besuchte seinen alten Kumpel aus Herderschul - und Filmclubzeiten Christoph, welcher so aussah wie Heinz Erhardt und sich auch so benahm. Kurz nach Ankunft in seiner Studentenbude machten sich die Beiden auf in die CITY des Ortes. Bei ALDI kauften sie eine Flasche MÜMMELMANN (Jägermeister-Kopie) und abends bei schöner Musik leerten sie die Flasche - der Kükator trank ca. 90% davon selbst. Irgendwann bekam er einen Filmriss und Christoph erzählte ihm am nächsten Morgen, was er alles für einen Quark schwadrulierte. Unter Anderem hatte er seinem Frust über die Probleme mit seiner Langeooger Freundin Raum gegeben. Am Vormittag wanderte der Kükator - wie immer im grünen Parka mit chinesischer KP-Pelzmütze - durch das bezaubernde Clausthal-Zellerfeld und besichtige u.a. die berühmte "Fratzen-Apotheke" von 1667 und das Kinderheim, in welchem er 1964 für einige Wochen die durch Zärtlichkeitsmangel damals verursachten Krankheiten auskurieren musste. Wie gesagt - 1965 machte die Supernanni dem ganzen Elend ein Ende und nahm ihn in ihrer Familie auf ! Nun ja - am Nachmittag des 5.11. gings nach Lüneburg zurück - eine schöne Excursion in den Harz war das !"
Poldi :"Hammermässig ! Wird das auch verfilmt ?"
ciao, euer Kükator