Auswertung 18. Spieltag:
1. (2.)

Louis Antoine Saint-Just 10
2. (15.) Verkatert 9
3. (2.) 2m-Monster 8
-. (2.) Herr Rucktäschel 8
5. (2.) MMC 7
6. (--.) Tom B 6
-. (17.) Larifari 6
-. (10.) Brian 6
-. (12.) General Amnestie 6
-. (1.) 1. FC Blutwurst 6
11. (--.) Airsoul 5
--. (6.) Ernst Gemeint 5
--. (7.) PanAM 5
--. (7.) Der Glanz 5
15. (17.) Loïk Le Floch-Prigent 4
--. (7.) Betäuber 4
--. (12.) jugend-musiziert 4
18. (15.) Barschel 2
--. (12.) Aprilfischer 2
20. (10.) Pikahuna Burger 1
Gesamtstand:
Herbstmeister (1.)

Louis Antoine Saint-Just 137 (3 Tagessiege)
2. (2.) Ernst Gemeint 124 (2)
3. (3.) Larifari 123 (4)
4. (5.) 2m-Monster 118 (2)
5. (4.) Betäuber 118 (1)
6. (6.) Brian 111 (1)
7. (8.) 1. FC Blutwurst 106 (4)
8. (7.) Aprilfischer 104
9. (9.) Loïk Le Floch-Prigent 98
-. (11.) Der Glanz 98
-. (11.) PanAM 98
12. (13.) MMC 97
13. (10.) Barschel 95 (1)
--. (14.) Tom B 95 (1)
15. (16.) General Amnestie 94
16. (15.) jugend-musiziert 92 (2)
17. (17.) Pikahuna Burger 84
18. (18.) Verkatert 82 (1)
19. (19.) Herr Rucktäschel 78
20. (20.) Erdgeruch 61 (2)
21. (21.) Kostedde 23
22. (22.) Wolpers 13
23. (--.) Airsoul 5
--. (23.) ViolenceAgainst 5
Liebe Fußballfreundin,
liebe Fußballfreunde,
in diesen bewegten, ja erschütterten und erschütternden Zeiten wäre es wohlfeil, unseren einsamen Spitzenmann LASJ zu fragen, wo er denn pfeifen lässt. Tatsache ist, dass der amtierende Träger des inoffiziellen Herbstmeistertitels sich einmal weniger eine Blöße gegeben und einmal mehr seine unbeholfenen Bewunderer sämtlich hinter sich gelassen hat. Tatsache ist aber auch, dass mit den Herren
Pocher und
Hoyzer zwei junge, städtische Professionelle der Nation mächtig den Spaß am Wetten verdorben haben. Beiden ging es um den schnellen Erfolg auf unappetitlichem Wege, doch während der eine nur eine weithin überschätzte Samstagabendshow mit hinab zog, ging es bei dem anderen um den heiligen Samstagnachmittag. Diesmal ist es womöglich nicht das Warten auf meinen Startschuss für den nächsten Spieltag, der Sie bisher von der Abgabe Ihrer Prognosen abgehalten hat, sondern die bohrende Frage, ob am Ende derjenige BT-Meister wird, der sich in Berliner Halbweltcafés am besten auskennt.
Solange die Lauterer Innenverteidigung mit ihren Kopfbällen nicht auffällig geschickt das falsche Tor trifft oder auf der pay-roll von Arminia Bielefeld auftaucht, werde ich auch künftig ehrfurchtsvoll zusammenzucken, wenn sich in der Schlusskonferenz Wolfgang Fritschmann mit einem „Tor in Kaiserslautern!“ Gehör zu verschaffen versucht. Doch als Fan des verhinderten DFB-Pokalsiegers HSV würde ich die Dinge wohl etwas weniger gelassen sehen. Und so beschleicht mich die Befürchtung, dass Sie, die Sie hoffentlich ebenso fassungslos wie ich Woche für Woche die ungetipptesten Ergebnisse zur Kenntnis nehmen, sich ähnlich verhalten wie Millionen Stadionbesucher nach 1971 und einfach wegbleiben.
Dergleichen könnte ich Ihnen nicht verübeln, und doch appelliere ich an Sie, dem Fatalismus die Stirn zu bieten, und versichere, dass es zumindest bei der Auswertung stets nach bestem Wissen und Gewissen zugeht. Als Beleg taugt kaum ein Spieltag hierfür so sehr wie dieser, mit einem Allzeit-Minusrekord für
Aprilfischer
Hamburger SV - FSV Mainz 05 3:1
Bayer Leverkusen - VfL Bochum 4:1
Arminia Bielefeld - Hannover 96 1:0
Borussia Dortmund - Bor. M'gladbach 1:1
SC Freiburg - VfL Wolfsburg 0:2
1. FC Kaiserslautern - FC Schalke 04 2:1
VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg 2:0
Hertha BSC - Bayern München 1:1
Werder Bremen - Hansa Rostock 3:0