Seite 171 von 225

Re: Freiburger KÜKATOR

Verfasst: 28. Aug 2007, 09:37
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Jenes Geflügel, welches ich sehe auf jenem Bilde ? Das bin ich nicht - obwohl dieses Hühnerkostüm eigentlich nicht schlecht aussieht !
Freiburg hat mich zurück ich und habe wieder Narrenfreiheit !
Jetzt konzentriere ich mich auf das bevorstehende Musikvideo und um die Verhandlungen mit einer möglichen Prinzessin. (Filmprojekt)
miao, euer Kükator

Re: Freiburger KÜKATOR

Verfasst: 28. Aug 2007, 10:01
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Wie gings eigentlich im Herbst 1978 auf der Insel Langeoog weiter ? Dazu bald mehr, denn Scharen von Lesenden warten schon auf die Fortsetzung.
Wenn auch Angela Roy bei "Rote Rosen" aussteigt, so steigt der Kükator selbst bei "Abenteuer auf Langeoog" niemals aus !
ciao, euer Kükator

Re: Freiburger KÜKATOR

Verfasst: 29. Aug 2007, 09:57
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Frau Merkel in China und Herr Steinmarder in Spitzbergen ! Warum ?
später mehr dazu, ciao, euer Kükator

Abenteuer auf Langeoog !

Verfasst: 29. Aug 2007, 10:10
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Hier die Fortsetzung meiner "Abenteuer auf Langeoog - meine 3 spektakulären Jahre im Jever-Faß" :

Mitte August hatte ich mich ein wenig an die rauhen Arbeitsverhältnisse gewöhnt und eines Abends wanderte das komplette Personal kurz vor Mitternacht zum Strand. Warum ? Es gab eine Betriebsfeier (ohne Chefin und Chef). Wir stellten mehrere Strandkörbe im Kreis zusammen und packten eine sinnlose Menge von Spritflaschen, Bierdosen und Rotweinsorten aus. Ich hatte meine Gitarre dabei und sorgte für die notwendige Musik. Als ich einen Song von den Kinks spielte, kam ein Internatschüler namens Alex dazu. Ich verstand damals den Text von "Lola" nicht wirklich - ebenso die meisten Anderen und wir widerholten den Refrain ungefähr eine halbe Stunde lang. ("Loooola, she drinks Coca Cola....") Alex sah ziemlich ausgeflippt aus und wir wechselten uns später beim Vortrag von Freak - und - Saufliedern ab.
Die Tochter meines Chefs war recht angetan von meinen musikalischen Künsten.
So gegen 3 Uhr gingen wir dann alle ein wenig beschwippst ins Hotel zurück - vorher stellten wir die Strandkörbe zur Freude der Kurgäste wieder richtig hin.
später mehr, ciao, euer Kükator

(Ausführlicher das Ganze bitte, Herr Kükator ! Okay, ich fahre im Herbst vielleicht nach Langeoog, suche passende Zeitzeugen und dann schaun wir mal, ob wir die Geschichten noch detaillierter bringen können.)

Abenteur auf Langeoog / Helgolandfahrt

Verfasst: 30. Aug 2007, 10:08
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Fortsetzung : (Abenteuer auf Langeoog; die Jahre im Hotel Germania und im Jever-Faß)
Bis Ende August mußte ich dann noch 7 Tage in der Woche arbeiten. Die Stundenzahl reduzierte sich langsam von 12 auf 10 und auch der Streß nahm kontinuierlich ab. Es gab allerdings zunehmende Probleme mit der Kellnerin Janni, die ich wahrscheinlich unbewußt mit meiner täglichen Freak-Show als trotteliger und witzereißender Barkeeper provoziert hatte.
Und Anfang September war er dann da, unser erster freier Montag ! Und diesen sollte ich bis heute in Erinnerung behalten. Fast die komplette Belegschaft, incl. meiner Wenigkeit, fuhren so gegen 10.oo gemütlich mit der Inselbahn zum Hafen und bestiegen das Helgoland-Ausflugsschiff "Funny Girl". Warum eigentlich ? Weil wir einen feucht-fröhlichen Ausflug zur Insel Helgoland machen wollten.
Mein Chef war auch mit dabei - und er war diesmal sehr gut drauf. Muß noch erwähnen, dass die Kellnerin Petra 1 vorher gekündigt und die Insel verlassen hatte. Dafür war die schöne Auszubildende Petra 2 aus Aurich mit auf dem Ausflug - und an die wollte ich mich vorsichtig heranmachen. Ihre Schwester Gaby, unsere jüngste Angestellte im Hotel Germania, war auch mit von der Partie - sie sah damals aus wie die Rtl-Supernanni auf einem Jugendfoto.
Neben Moni und Elsa waren natürlich auch Betty und George mit dabei, die seit kurzer Zeit miteinander befreundet waren. Kann mich auch noch an Willem und Mary erinnern, sowie an Ringo und Dieter, der sehr trinkfest war und fast so aussah wie der Drummer der Gruppe "The Who", Keith Moon.
Das Wetter war recht schön und ein wenig stürmisch. Ich genoß den ersten streßfreien Tag seit Ende Juli sehr und hatte in Olli, dem Junior-Chef, einen guten Gesprächspartner gefunden. Wir liefen zunächst überall auf dem Schiff herum und begrüßten die fast komplette Langeooger Inselprominenz, die mit an Bord war, darunter fast alle Hotel-Chefs und Kneipenwirte der Insel, unsere Konkurrenz also. Auch der größte Teil der kulturellen und intellektuellen Elite der Insel war mit an Bord, darunter Harry Hirsch und all die bekannten Insulaner und Insulanerinnen, die alle kannten, weil sie jeden Abend nach getaner, schwerer, beruflicher Arbeit in den Kneipen zu kabarettischer Höchstform aufliefen und mir bei meinem Job in der Kneipe viel Freude bereiteten. Ich denke da auch an Tüddeltack, Siebo, Ulli, den Kneipenwirt aus Bielefeld und Opa Noppermann (Rotwein-Opa) - oder an "Hühnereimer-Willy".
später mehr, ciao

Abenteur auf Langeoog

Verfasst: 31. Aug 2007, 09:48
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Fortsetzung :
Wir befanden uns alle an Bord und nun machte ich den ersten Versuch, mich an die schöne Petra heranzupirschen. Sie saß zusammen mit Gaby, Moni, Elsa und Janni im Untergeschoß bei Kaffee und Kuchen. Ich setzte mich dazu und hielt einen langen Monolog über meine verrückte Zeit als Internatsschüler auf der Insel - nach 20 Minuten fragte Janni :"Wen interessiert das eigentlich ?" Worauf ich erwiderte, das wir schließlich Revolution gemacht hätten und es doch wichtig wäre, die Gesellschaft mit schrägen Aktionen zu verändern. Das verstanden meine Kolleginnen nun überhaupt nicht mehr.
Dann ging ich ins Oberdeck, wo der Rest des Personals bei Bier und Korn zusammensaß. Alle friedlich nebeneinander - und mit in der Runde auch Tüddeltack mit seinem Bruder. Sie hatten ihr Würfelspiel dabei. Mein Chef erzählte die tollsten Abenteuer aus seiner Jugendzeit, in der er als junger Kellner im Hessischen auch Prominenten der 50er Jahre begegnet war, u.a. Elvis 1958 in Bad Nauheim. Das fand ich als Fan der 50er und 60er Jahre-Musik natürlich ganz toll.
Und nun erreichten wir auch schon die Insel Helgoland. Jetzt hieß es : ausbooten ! Wir verließen das Schiff und stiegen auf vorsintflutliche Holzkähne um, in die wir uns durch höchstakrobatische Sprungtechniken begeben konnten. Jetzt gelang das noch allen mühelos, warum ? Weil wir noch alle ziemlich nüchtern waren !
später mehr, ciao, euer Kükator

Monika Mümmelmaus

Verfasst: 31. Aug 2007, 10:08
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Um ein wenig die Spannung zu nehmen, verrate ich schonmal den ultimativen Schlußartikel meiner Story über die 6 Jahre, die ich auf der Insel erlebte. Der letzte Tag auf Langeoog war nicht gerade spannend - deshalb kann ich darüber erzählen :
Erklärend vorweg : Am 14.7. 81 verlor ich meinen Arbeitsplatz im Jever-Faß und meine Berechtigung, in der Personaletage zu wohnen - danach war ich obdachlos und wohnte vorrübergehend in einer Gartenlaube zusammen mit einigen Inselpunks.
Am 27.7. hatte ich meine Sachen in einem Zimmer des halbkaputten Internates auf mehreren Tischen verteilt und packte sie in 2 Koffer und in einige Pakete. Ich war inoffiziell nicht mehr als Schmusetherapeut tätig und trotzdem erschien am letzten Tag vor meiner Abreise eine junge, hübsche Frau im Internat und half mir spontan beim Packen der Klamotten. Wir hatten ein gutes Gespräch und ich fand es sehr, sehr schade, dass wir es beide einsehen mußten, dass eine Schmusetherapie nicht mehr möglich sein würde. Mittags begleitete sie mich zum Bahnhof und das wars dann. Tschüss, Langeoog !
Am Ende meiner "Abenteuer auf Langeoog" - Erzählungen muß ich euch noch unbedingt verraten, dass die junge Dame MONIKA MÜMMELMAUS hieß und aus PEINE bei Hannover stammte. Was macht sie wohl heute ?
(ihr wirklicher Name vom Autor minimal abgewandelt)
ciao, euer Kükator

Abenteuer auf Langeoog

Verfasst: 1. Sep 2007, 12:42
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Und so gings weiter :
Wir betraten die Unterstadt der Insel Helgoland mit ihren zahlreichen Duty-Free-Shops. Nicht wenige Langeooger hatten gar keine Lust, einen Spaziergang auf der Insel zu machen, sondern verschwanden gleich in verschiedenen Kneipen, von denen es auf der Felseninsel viele gibt.
Olli, die Azubis, unser Chef und ich fuhren mit dem Fahrstuhl in die Oberstadt - auch dort gibts jede Menge Schnapsläden und Kneipen. Aber wir hielten uns dort nicht lange auf, sondern spazierten bis zur langen Anna, dem legendären Felsen mit den unzähligen kreischenden Bewohnern darauf (Möwen).
Nach gut einer Stunde waren wir wieder in der Oberstadt und setzen uns in ein Außenlokal. Dort saßen auch schon der trinkfreudige Dieter, Ringo, George und Betty. Wir bestellten uns was Schönes zu futtern und schon während des Essens begann jeder, eine Runde nach der Anderen auszugeben. Irgendwie kam entkam ich wegen meines recht niedigen Gehalts diesem Schicksal, denn bald waren die Jungs zu breit und dadurch geistig damit überfordert, um mich noch zu bitten, auch ne Runde zu spendieren. Um 17.oo waren außer Olli, den Azubi-Mädchen, meinem Chef und mir fast alle aus unserem Betreib ziemlich hackevoll. Aber irgendwie schafften es fast alle am Ende, ihre Zollfrei-Tüten mit den Zigaretten und den Schnapsbuddeln zunächst auf die Kähne und von dort aus auch aufs Schiff zu transportieren.
Kaum an Bord, genehmigte ich mir dann allerdings auch einige Biere und mindestens 5 Kurze - aus der Pulle, versteht sich.
Angetrunken wurde ich mutig und machte einen weiteren Versuch, das Herz der schönen Petra aus Aurich zu erobern.
später mehr dazu, ciao, euer Kükator

Minigolf-Turnier

Verfasst: 2. Sep 2007, 13:32
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Gestern sah ich im TV ganz zufällig beim Durchzappen durch den Programmdschungel ein Minigolf-Promi-Turnier. Moderiert wurde das ganze von Hugo Egon Balder. Mit von der Partie die 3 Monrose-Mädels, die zauberhaft Estefania (ex-Bohlen), der dicke Calli (Leverkusen), Elton, Jeannette Biedermann, Zack (der deutsche Mr. Bean), dann dieser TV-Kommissar (der so aussieht wie Bernd Schuster), und noch 2 Kerle und ein kleiner Junge (MInigolf-Junioren-Meister).
Die Teilnehmenden traten in 2-Gruppen auf. So z.B. der dicke Calli zusammen mit Estefania.
Witzige Sendung - kommerzielles Privatfernsehen ? Nun ja - aber irgendwie fand ich alles dezent und durch Estefania bekam das Ganze Niveau !
ciao, euer Kükator

Fitness-Center

Verfasst: 3. Sep 2007, 09:53
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Gestern nachmittag meldete ich mich spontan in einem medizinischen Fitness-Center in Freiburg an. Ein Sportmediziner untersuchte mich und stellte erschreckende Defizite an meiner komplotten Rückenmuskulatur fest. Auch der Brust - und Hüftbereich sind sehr schwer vom Mangel an Muskeln usw. betroffen. Da sagte ich zur mir :"Kükator, it is highest train to do something against it !" Seit Mai 1984 hatte ich kein Fitness-Center mehr betreten und ich mußte feststellen : es ist dort so gut wie nix mehr wie früher ! Fast alles vollelektronisch - du mußt beim Parcour nur noch vorher eine Chipkarte in jedes Sportgerät stecken. Der Trainer hatte alle in Frage kommenden Folterinstrumente vorher auf meine individuellen Bedürfnisse eingestellt.
Am Ende machte ich einen selbstständigen Problelauf - und es klappte sogar.
ciao, euer Kükator

Re: Freiburger KÜKATOR

Verfasst: 3. Sep 2007, 09:59
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Muß noch erwähnen, dass ich im Fitness-Center auf dem Parcour ein Päärchen bemerkte, welches zwischen den Übungseinheiten einfach so ganz ungehemmt Schmusetherapie betrieb und solches sehend kam mir der Gedanke : das isses - Schmusetherapie kombiniert mit Sport ! Nur so kommt Deutschland wieder aus der Pisa-Krise !
ciao, euer Kükator

Abenteur auf Langeoog

Verfasst: 3. Sep 2007, 10:19
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Wie gings weiter ?
Wir waren auf der Rückfahrt von Helgoland und das Wetter war immer noch herrlich. Ich wankte gemütlich ins Unterdeck, wo Petra, Gaby, Moni, Elsa, Tüddeltack und sein Bruder, Dieter, George und Ringo in fröhlicher Runde zusammenhockten. Ich setzte mich dazu und versuchte, verbal mit Petra zu kommunizieren. Nach einem weiteren Bier begann ich damit - aber es mündete wieder einmal in einem sinnlosen Monolog über meine wilde Internatszeit. Und es kam noch schlimmer : ich machte mehrere Dialekte nach - so imitierte z.B. ich einen Tegtmeyer-Auftritt von 1975 in einer NDR-Talkshow, dessen Inhalt ich noch immer in meinem Hirn abgespeichert hatte. Als ich merkte, dass das alles nicht viel einbrachte, genehmigte ich mir noch eine weitere Pulle und wanderte dann mit Olli an der Reling entlang. Wir laberten noch wenig sinnvolles Zeugs und so gegen 19.oo legte das Schiff im Langeooger Hafen an. Ich ging nach der Ankunft auf der Insel nicht gleich ins Hotel zurück, sondern schlenderte leicht angetüddelt zu Marcos Grillstube. Ich kannte den Inhaber schon aus Internatszeiten und war dort Stammkunde. Wer schon mal die Sendung "Dittsche" gesehen hat, dem sei gesagt : dieser Inselgrill hatte große Ähnlichkeit mit der Hamburger TV-Grillstube - und er existiert in umbebauter Form noch heute !
Meine Auftritte bei Marco waren vergleichbar mit Dittsches Auftritten in der TV-Grillstube. Natürlich war ich der Bekloppte, der im gammligen, grünen Parka mit Bierflasche vor dem Tresen stand und den armen Wirt mit irgendwelchen "Weltideen" nervte. Im Gegensatz zu Dittsche drehte es sich in meinen Themen eher um schönen Frauen, Revolutionen und Wetterkunde. Auch diesmal war es nicht anders. Aber es sollte noch schlimmer kommen.
ciao

Film aus den 70ern

Verfasst: 4. Sep 2007, 16:57
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Gestern sah ich im TV im Ersten spätabends einen Film von 1978 - also aus demselben Jahr, in dem ich meine "Abenteuer auf Langeoog" (Hotel Germania) erlebt habe.
In dem Streifen gings um ein junges Päärchen aus dem Rheinland, das Langeweile hatte und sich dazu entschloss, abends ein Punkkonzert zu besuchen. Beide waren Fans einer chaotischen Band aus England, die live zu sehen sein sollte. In einer billigen Absteige mit angeschlossener Kneipe lernten sie einige Stunden vorher schon die 4 männlichen Bandmitglieder und ihre weibliche Gitarristin kennen. Von dem Päärchen sprach nur der Junge Englisch, seine hübsche Freundin mit der Dauerwellenfrisur allerdings überhaupt nicht. Dann kamen sich alle ein wenig näher. Die Musiker krakelten ein wenig rum und soffen sich die Birne zu. Alle Darsteller wirkten irgendwie schrecklich gelangweilt. Später war dann der Auftritt und die beiden Fans hüpften zum Punk auf der Tanzfläche rum. Nach dem Konzert gingen die Musiker und die beiden Teenager zusammen zurück in die Absteige. Nach Mitternacht warf der Wirt alle hinaus und unsere Protagonisten landeten auf einer Polizeiwache - aber auch dort nur langweilige Szenen.
Am nächsten Tag : das Päärchen schlendert auf der Autobahn lang - der Band-Bus hält an, nimmt beide auf und es geht zum nächsten Konzert - heute nach Köln. Diesmal gehts in eine freundlichere Absteige. Dann erneut : Konzertszenen. (Ab hier war ich selbst 10 Minuten im Bad und verpasste einige Szenen, welche die Aftershowparty betrafen). Als ich zurückkam und den Fernsehapparat einschaltete, sah ich eine Sonnenaufgangszene im Zimmer der Absteige. Der weibliche Teil des Päärchens und einer der Punker zusammen im Bett - relativ unbekleidet aufwachend. Aber selbst hier wirkten alle Beteiligten schrecklich gelangweilt.
Frage mich am Ende : war der deutsche Film 1978 langweilig ? War alles langweilig damals ? Punk ? Sex ? Habe diese Zeit mit 21 miterlebt, war selbst zw. Punker, allerdings auf Langeoog. Und dort erlebte ich alles völlig anders. Langeoog und Film hatten 1978 eines gemeinsam : vieles war völlig sinnlos ! Bis 1979.....................
ciao, euer Kükator

Kabarett

Verfasst: 5. Sep 2007, 09:41
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Gestern abend sah ich bei Maischberger 5 Gäste : Norbert Blüm und Peter Sodann, D. Hildebrandt, Karl Mertes und Herbert Feuerstein !
Am besten fand ich die Aussage von Hildebrandt : Die SED war eine Rechtspartei. Und dann überlegte ich und fand : er hat Recht !
Blüm und Sodann machen Kabarettauftritte zusammen - das gefällt mir ! Wenn EDE sich Ende des Monats aus der Politik zurückzieht, sollte er das auch tun ! Mit wem zusammen ? Ich schlage vor : mit Schlingensief oder Klaus Kinsky, wenn er noch leben würde.

Wer war eigentlich wirklich links ? Da fallen mir nicht viele Namen ein, vielleicht noch Liebknecht und R. Luxemburg, Trotzki - aber sonst ?
ciao, euer Kükator

Kükators Abenteuer auf Langeoog

Verfasst: 5. Sep 2007, 10:05
von Freiburger Satire-Küken
Hallo erstmal !
Fortsetzung :
Nun war es Abend und ich trank noch einige Biere und Jägermeister bei Marco im Inselgrill. Inzwischen hatten sich meine Kolleginnen im Hotel fein gemacht und waren zusammen mit George, Ringo, Dieter und Harry Hirsch in die Inseldisco "Givtbude" gewandert, welche sich nahe des Strandes auf einer Düne befindet. Das Gebäude existiert noch, beherbergt aber heute ein Kunstatelier des bekannten Malers Anselm Prester.
Ich hatte irgend den Eindruck, dass ich jetzt auch dorthin gehen sollte - und so tat ich es und nach 10 Minuten sahen mich meine Liedensgenossen auf dem Jeverfaß durch die Tür hineinwanken.
"Henry, schmeiß mal ne Runde !" kam es aus allen Kehlen. Muß noch erwähnen, dass es eine weitere Kollegin namens Gerlinde gab, die bei uns im Hotel arbeitete. Sie war nicht auf der Helgolandfahrt mit dabei, aber freute sich diesmal, dass sie in den Genuß eines Getränkes kam, welches auf meine Kosten ging. Ich hatte eine Runde "Charly" spendiert. Charly ? So nannten wir damals dieses auf Cola und Weinbrand bestehende Gesöff.
An den weiteren Verlauf des Abends kann ich mich nur noch sehr lückenhaft erinnern. Ich lernte noch eine Insulanerin namens "Duck" (ihr Künstlername) kennen und wir unterhielten uns über das Thema "Schmusen".
Und dann taumelte ich so gegen Mitternacht mit einigen Leutchen zur nächsten Disco, welche den Namen "Die Insel" trug. Ich betrat diese Kellerdisco zum ersten Mal und sie kam mir vor wie ein Möchtegern-Nachtclub. Was dort geschah, weiß ich dann nicht mehr.
Meine Erinnerung setzt wieder ein, als das Lokal dichtmachte und ich mit Schrecken feststellte, dass alle meine Kollegen schon im Hotel waren und ich überhaupt keinen Schlüssel dabei hatte.
Draußen fegte ein eisiger Wind über die Insel und ich wollte mich irgendwie vor dem Wind schützen. So betrat ich eine Telefonzelle nahe des Wasserturms und legte mich dort schlafen.
So gegen 5.oo wachte ich auf und checkte die Hoteltür. Zum Glück war sie von Halil schon geöffnet worden - und dann nix wie rein und ab in die Koje !
Gegen 10.oo konnte ich dann mit leichten Kopfschmerzen meine Arbeit im Jeverfaß aufnehmen.
Am Abend erschien DUCK im Jever-Faß und erzählte mir : ich habe dich in der Telefonzelle entdeckt ! Sah niedlich aus !
ciao, euer Kükator