Beschreiben Sie x in y Worten!

Für Spiele und gesammelte Sprüche, Band-, Bäckerei- und Frisörnamen und alles andere, was man in einem Forum halt so sammeln kann

Moderatoren: terf, Pelzer

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The Mars Volta
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Beitrag von The Mars Volta »

Als ich noch ein Bub war, jaaaaaa, das waren Zeiten. Morgens gab es die gute Milch vom Onkel der auf dem Bauernhof arbeitete, frisch nach Hause geliefert, mjamm!
Wir lebten in Dresden, der schönsten Stadt des damaligen sozialistischen Deutschlands, ooooh, was war es schön.
Doch dann kam Der Führer und booooaaaaaah, was hat der aufgeräumt.
Das Pack von den Straßen, die Juden aus den Häusern, die Zigeuner von den Camping-Plätzen, die Neger auch irgendwo raus, manmanman, wuuuuh, da ging es rund hier in Dresden.
Doch dann kam der Ami, wusch!, mit seinen hunderten von Bomben die ihre schwere Rache über uns abwarfen.
Und Bumm! war alles kaputt! Heute zurückblickend, herrjeh, argh, das war die Hölle, nenene.
Das Fegefeuer, sage ich ihnen, spazzzl, krrsst, überall Funken, Schreie, brennende Menschen und Häuser.
Brrrr, da graust es mich heute noch! Aber, hach, betroffen und traurig macht mich diese Erinnerung auch heute noch, buhhuuu!

Nächste Aufgabe: Befassen sie sich 666 Worte lang mit den Unterschieden zwischen "The Office" und "Stromberg" vor dem Hintergrund der deutschen Comedy-Welle seit Ende der Neunziger. Maximal 10 Sätze.
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Prof. Adorno
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Beitrag von Prof. Adorno »

Das haben Sie zwar fein gelöst, lieber Mars, aber Ihre Aufgabe ist viel zu schwer. In Wahrung meines Amtes als Oberster Friedensrichter des Forums behalte ich mir im übrigen im Interesse einer dauerhaften Erhaltung dieses schönen Stranges vor, so lange und schwierige Problemstellungen durch einfachere zu ersetzen, z. B. so:

Nächste Aufgabe: Entwickeln Sie Konzepte für eine neue "Brigitte"-Serie: "Bastelideen mit Asbest". Sie dürfen im Interesse des Feminismus nur weibliche Substantive benutzen! (Ersetzen Sie nötigenfalls "das Asbest" durch "die Asbestmasse" u. ä. ) 88 Worte!
Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material.
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Airsoul
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Beitrag von Airsoul »

Da fällt mir eine merkwürdige Begebenheit ein, die man mir gestern zutrug. Die Quelle und mich verbindet eine lange Männerfreundschaft, naja, jedenfalls ist es so, dass die Belegschaft einer Giesserei hier in der Nähe - offenbar eine Teilmenge der geistigen Unterschicht - bereits um neun Uhr die Kornflasche ansetzt. Wir kamen zur Feststellung, dass es sich dabei um eine Verdrängungsmassnahme handelt, da die tägliche Koexistenz mit Temperaturen oberhalb der Tausenderregion auf der Gradskala auch nach Kostümierung mit - oha! - Ganzkörperasbestkleidung wohl keine Tiefenentspannung und innere Sicherheit zulässt.

Bild

Da über meine Verfehlung der Thematik vollkommene Klarheit herrscht, sehe ich von der Formulierung einer neuen Aufgabe ab. Schöne Idee jedoch, diese Substantiv-Verweiblichung <- zählt das eigentlich als ein Wort?
Eines Tages, eines Tages... the day will come.
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Auch Adorno
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Beitrag von Auch Adorno »

Ich versuche mal den Strang hier wieder "anzuschmeissen", mit der folgenden Aufgabe:

Formulieren Sie eine neue Aufgabe, die in irgendeiner Weise meinen Avatarwechsel thematisiert in 40 Worten.
Nein, ich bin nicht Adorno, das ist dieser andere da in dem Strang da drueben...
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Prof. Adorno
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Beitrag von Prof. Adorno »

Wenn Sie Methoden kennen, herauszufinden, wieviel Selbstachtung der 'lustige' Herr Malimarc noch preisgeben wird, um mich zu provozieren - posten Sie sie hier. Zur nächsten Aufgabe: was soll Eichel mit den Rußlandmilliarden machen? Das Wort 'Sphinkterersatzplastik' muß vorkommen; zwei Dutzend Worte.
Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material.
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MMC
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Beitrag von MMC »

Eichel sollte jeden Buerger der neuen Bundeslaender mit einer Sphinkterersatzplastik ausstatten, Mauer drum, fertig. Damit sollte auch den Interessen der (unserer?) PARTEI gedient sein.


Naechste Aufgabe: Verdammen Sie den Gebrauch von "Fun"-Avataren in Bausch und Boden. Verwenden Sie dabei das Wort "damoklesschwertähnlich" in einem nicht sinnentstellenden Zusammenhang, 30 Worte.
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The Mars Volta
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Beitrag von The Mars Volta »

Verdummung ist eine Gefahr die sozusagen "damoklesschwertähnlich" über den Köpfen aller Internet-Nutzer baumelt. Leider hat jeder der witzig gemeinte Avatare (Bush-"Parodien" und ähnliches) nutzt die Grenze zur Idiotie schon überschritten.

Nächste Aufgabe: Begründen sie mit möglichst vielen anglistisch angehauchten Fachtermini die Inkompetenz des Wahlkampfteams von Peer Steinbrück. 30-50 Worte.
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Prof. Adorno
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Beitrag von Prof. Adorno »

Peer, dem necessary angel der NRWSPD, gelingt es nicht, seinen stream of consciousnesss, so sehen's alle new critcs, in die willing suspension of disbelief umzusetzen - wegen bewußtem. aber deplaziertem understatement. Sein Platz in der great chain of being or of the SPD hat er sich damit gebührend verwirkt, wird zum malapropism im melodrama der modernists, zur restauration novel der CDU. Als intrusive narrator getraue ich mich ohne falschen sentimentalism vorherzusagen, daß Steinbrück zum touchstone der tension zwischen Arbeit und Kapital...

Bei Gott, war das langweilig.

Nächste Aufgabe: Beschreiben Sie den Menschen, dem Sie im Leben am meisten verdanken. Ohne Namen! Jedes Wort außer das erste muß mit der Silbe beginnen, mit der das vorhergehende endete. Mindestens 33 Worte.
Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material.
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Rolltrappe
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Beitrag von Rolltrappe »

Elohim! Himbeereis! Eislaufkür! Kürbis bis Biskin! Kinder! Der erste Steckling linguistischer Scherze zelebrierte teilweise sekundäre Redeflüsse. Sehen endliche Cherubime meine negativen Enzyme? Menuette teleportieren endliches espritgeladenes Eskortieren. Rentabilität tät tätärätätä tärätätä tärätätä täräää!

So ungefähr?

Nächste Aufgabe:
Begründen sie in mindestens 10 Wörtern, die alle mit "d" oder "D" beginnen müssen, was sie gegen den Buchstaben "D" haben.
Sondermann fort?!?
Dörte und Dieter

Beitrag von Dörte und Dieter »

Dummdreistes D! Dieses D drangsaliert Dich durch disqualifizierende Diagnosen des Durchfalls, Dünnschisses, Darmkrebses: Deufel und Dämonen!

"Mein schönstes Ferienerlebnis" in 44 wahnsinnig wichtigen Wörtern mit mindestens acht Alliterationen.
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Betäuber
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Beitrag von Betäuber »

Mit Kind und Kegel - um nicht zu sagen „Mit Mann und Maus“ machte ich mich bei Wind und Wetter auf, Haus und Hof zu verlassen. Das Land der Dichter und Denker war mein Ziel.
„Max Mustermann“ nannte mich mein Namensschild; mahnend: „Mars macht mobil“.

Fühlen Sie sich jetzt eingeladen, in 2 Absätzen, bestehend aus jeweils 22 Wörtern die lustigste Komplikation zu beschreiben, die Sie während Ihres letzten Krankenhausaufenthaltes (stationär only!) erlebt haben!

Gute Besserung,

Betäuber
Es sind nicht meine Schmerzen ...
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The Mars Volta
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Beitrag von The Mars Volta »

Der Schwester in den Ausschnitt geguckt, Ohrfeige, Mist. In den falschen Stock gefahren und dort das falsche Zimmer betreten. "Moin, Keule!". Verflucht!

Falsche Person gegrüßt, Krebskranker. Rausgeflogen im hohen Bogen, Angefahren vom Notarztwagen, dann doch noch wieder rein gefunden. Blöder Aufenthalt, Vorgenommen: nie wieder.

Beschreiben sie die Zeit zwischen Weihnachts- und Neujahrfeierei und Arbeitswiederanfang in 100 negativ vorbelasteten oder klingenden Worten.
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Weltalltag-Man
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Beitrag von Weltalltag-Man »

Aus den mit Neonröhren gestylten Konsumtempeln, in der Glotze, aus Smarts pensionierter Taubenzuchtvereinsvorstände flimmert und krakeelt bis zur Vergasung Besinnliches, während man alleine im Ghetto kauert und grauer Schneematsch zwischen Woolworth-Jacke und Kragenspeck, geworfen von einem Arschloch-Kid, schlaff zum Steissbein tropft. Später sind es Böller, die einem gefährlich werden, während sich oberflächlich Bekannte (Finanzoptimierer und Consulter) in Depressionen suhlen. Man schaut sich ins fahle Haupt, wünscht sich ein schönes neues Jahr und heult im Endeffekt schutzlos ins milbenbesetzte Kopfkissen. Die allerbeste Zeit, um im Bunker mit einem rassigen Fräulein suboptimalen Sex zu haben. Noch eine Woche veröden und YIPPIEH: vorbei.

Beschreiben sie eine selbsterlebte ekelhafte Episode in 69 lustigen, blumigen, fröhlichen, euphemistischen Wörtern.
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Axel G.
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Beitrag von Axel G. »

Der prachtvolle Genuß, geistiger Getränke der schönsten Staaten dieses Erdenrunds, war Gelegenheit die Wohnung meiner göttlichen Eltern mit Eindrücken jener Flüssigkeiten, mit in stolzer Menge verbliebenem Restbestandes dieser, inklusive der herrlichen Düfte, zwar nicht der perfekten Harmonie, doch ihrer vermischten Einzigartigkeit wegen, aus der solaren Mitte meines jugendlichen Leibes heraus zu taufen, mit einer Gleichmäßigkeit, die jeden Insektizid-Sprüher unbändig stolz und liebend und, meiner Grazie wegen, jeden Slapstickartisten begeistert hätten.


Mit Karl May in's Bett gehend,
Axel G.

Ach ja, nächste Aufgabe!


Beschreiben sie in 30 Wörtern die Kündigung bei der GEZ, im annäherndem Schreibstil des Genossen lenins, welchen er in seinen Kolumnen benutzt!
"Diese Zustände werden wir nicht weiter hinnehmen - gegen diesen Haufen kann man sich ja kaum mehr auf der Straße blicken lassen!"
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Weltalltag-Man
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Beitrag von Weltalltag-Man »

Na? Gut ins neue Jahr gestartet? Sie kommen auch ohne meine Kohle klar? Denn Verleger möchte, dass es menschelt: raus mit TV. Keine Schnäppchenpreise-Werbung. Man kann mich verstehen. Und verstehen.

Puh, nächste Aufg.: Beschreiben sie einen möglichen Zusammenhang zwischen Misanthropie und Kreativität in 16 Wörtern.
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