Problembiber außer Rand und Band - knallt die Bestien ab!

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Larifari
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Problembiber außer Rand und Band - knallt die Bestien ab!

Beitrag von Larifari » Mo Okt 15, 2007 9:26 am

Bayerns Fauna kommt auch nach dem Ende der Ära Stoiber nicht zur Ruhe: So wurde am Dienstag der vergangenen Woche in einem Baggersee in der Oberpfalz ein Krokodil gesichtet, daß sich tags darauf als Biber entpuppte.

Der aufschneiderische Biber aus der Oberpfalz ist freilich nicht der erste seiner Art, der die bayrische Öffentlichkeit in Aufregung versetzt. Bereits am Ende des letzten Jahres hatte sich ein Problembiber im Münchner Englischen Garten breitgemacht und dort Nacht für Nacht an der Reduzierung des Baumbestands gearbeitet. Die Münchner Öffentlichkeit zeigte sich jedoch wenig nachtragend und schloß den Baumtöter in ihr Herz, was sich unter anderem in einer Flut von Namensvorschlägen und einer anschließenden Abstimmung niederschlug, die ihm schließlich den Namen Biber Butzmann einbrachte.

Leider ist es um B. Butzemann inzwischen recht still geworden. Hoffen wir mal, daß er nicht ein Ende in Rotweinsauce mit Backpflaumen gefunden hat - schließlich "schmeckt der Biber hervorragend", weiß "Bibermanager" Gerhard Schwab zu berichten. Um dieses Urteil nachvollziehen zu können, müßten Sie allerdings, sofern Sie auf der Seite des Gesetzes bleiben wollen, professioneller Biberschützer werden; nur diesen ist die Biberverwertung gestattet.

Das könnte sich nun freilich ändern. So will die Bayrische Staatsregierung den Abschuß von Bibern erlauben, nachdem es Beschwerden von Land- und Forstwirten über Biberschäden an Bäumen und andern Pflanzen gab.

Ganz andere Viecher hat die Süddeutsche Zeitung dagegen in Berlin entdeckt: Die Problemfahrer. Der Berliner Pöbel hat nämlich seine eigene Methode zur Lösung des Biberproblems gefunden und fährt pro Jahr einen der rüpelhafter Nager über den Haufen. Schießbefehl, ick hör dir trapsen.
Als sie die Sparkassen privatisierten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja keine Sparkasse.

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