Dekonstruktivistische Witzforschung

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Weltalltag-Man
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Beitrag von Weltalltag-Man » Do Nov 24, 2005 1:03 am

Haha, Herr Solipsist, zuerst dachte ich, sie wollten mir "Miele G2830SCi - Preisvergleich Geschirrspüler - Preis ab € 1.618,00" andrehen. Dabei wollten sie sagen: Heit mocht de Vadder alles fit fürn Winterurlaub und des VIEH BOHNERT SCHI schon den ganzen Vormittag im Schuppe.

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Solipsist
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Beitrag von Solipsist » Do Nov 24, 2005 11:54 am

Ja, ja, das liebe Vieh.
Hätte. Hätte Hätte. Sie sind doch gar nicht hier.

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terf
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Beitrag von terf » Fr Nov 25, 2005 5:34 pm

für ihre dekonstruktivistischen witzforschungen kann ich ihnen den film "the arictocrats" ans herz legen. in ihm wird ein witz, bei dem setting und pointe feststehen, von ca. 75 amerikanischen (und englischen) komikern variiert. außerdem geht es auch um die entstehungsgeschichte des witzes und die veränderungen, die der witz im laufe der jahre erfahren hat. das ganze ist allerdings in höchstem maße vulgär.

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Beitrag von Prof. Adorno » Fr Nov 25, 2005 6:35 pm

Hatten wir den hier nicht schon einmal? Oder war das beim Mentz? Jedenfalls ist diese Dekonstruktion inzwischen berets auch dekonstruiert. Herr Weltalltagmann wird sicher gleich erklären, daß, wenn die Kette der Signifkanten niemals abreißt, dies logischerweise auch mit der Kette der Dekonstruktionen usf.
Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material.

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Beitrag von terf » Fr Nov 25, 2005 7:42 pm

sie haben recht, er wurde bereits am 08.09.05 erwähnt. trotzdem ist es gut, ihn nochmal zu erwähnen, denn nun ist er "erhältlich". *zwinker zwinker*

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Re: Dekonstruktivistische Witzforschung

Beitrag von grunzer » Fr Apr 11, 2008 5:44 am

Dieser feine Strang sollte wieder weiter oben stehen, finden Sie nicht?

Ich nehme Weltalltag-Man im Startposting wörtlich und nehme mir Witze aus der Schulzeit zum Thema. Zunächst dachte ich an eine Scherzfrage, die den Unterschied zwischen Berg und Bauer in Gipfel hie und Reproduktionsorgan da sah. Hier bewegen wir uns selbstverständlich auf Grundschulniveau, bzw. darunter. Dennoch fällt es mir in aller Regel erstaunlich schwer, mich an Begebenheiten aus dieser Zeit zu erinnern, so dass ich auch aus diesem Grund die Erinnerung an dieses Glanzstück meines Humorwerdegangs hier festgehalten wissen wollte.

Entfremdung durch Reimomission. Brachte mich darauf, auch das Gegenteil zu versuchen:

Den großen Staatsmann Mubarak
gabst du als Antwort früher (knapp)
wenn man dich fragte ob du weißt
was Kuhstall auf Ägyptisch heißt.

Hier befinden wir uns schon unter gymnasialem Unterstufenniveau. Mehr Fortschritt will ich Ihnen aber erst in einem späteren Beitrag zumuten.

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Deconstruct-a-Joke Reprise

Beitrag von Weltalltag-Man » Fr Apr 11, 2008 9:08 am

Oh, nette Überraschung! Da kann ich auch noch eine "deleted scene" von damals beisteuern.

Alf, Groucho Marx und Heinz Erhardt gehen spazieren.
Bild
Alf: "Wieso sind das eigentlich so oft drei Leute in den Witzen bei euch?"
Groucho: "Hat was mit dem Christentum zu tun, glaub ich."
Heinz: "Wie viele Leute sind es denn üblicherweise auf Melmac?"
Alf: "Naja, bei meinen Lieblingswitzen irgendwas mit einhalb. Haha, ich lach mich tot!"
Groucho (zu sich selbst): "...und plötzlich fand man es auch nur noch halb so schlimm, daß der ganze Planet zerstört wurde."
Alf: "Also hört mal zu, da fallen euch aber die Titten runter: kommt eine Nonne..."
Heinz: "Oh je, das wird hoffentlich keiner dieser Witze mit realistischen Enden. Da schieß ich mich lieber gleich selbst über meinen eigenen Haufen."
Alf: "Moment, steht also ein Manta vor..."
Alle drei in den Sonnenuntergang ab.

Und "The Aristocrats" hab ich immer noch nicht gesehen, aber mir reicht eigentlich auch schon die Performance von Gilbert Gottfried, you white motherf*ckers. (Der zusammengestückelte Witz ist wiederum hier)

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Re: Dekonstruktivistische Witzforschung

Beitrag von lenin » Mi Apr 21, 2010 9:43 pm

"den" hätte man damals wohl noch verstanden:

Treffen sich zwei Jäger.
Beide 90.
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Re: Dekonstruktivistische Witzforschung

Beitrag von Weltalltag-Man » So Apr 25, 2010 4:57 pm

:lol:

Ach ja, die Witzforschung, was ist aus ihr geworden?
Von längst versunkenen Zeiten rauschen die mächtigen Wipfel ihrer Stämme,
doch schmiegen sie sich an die düstere Hoheit des Hirnforschungswaldes. :neutral:
Immerhin steht dieser Strang ganz vorne, wenn man nach Witzforschung sucht und konnte vielleicht schon Licht in dunkle Stuben tragen. Vielleicht hat er sogar dem Hobbyautoren dieses Buches als Anregung gedient. Dort wimmelt es neben "erleuchtungsbehafteten Witzen", "Lachreizabschwächung", "Kritik der an Emotionen orientierten Witztheorie" auch von Visionen einer "Computersimulation der Lachreizauslösung", eines "Lachmimikgenerators" bzw eines kompletten "Lachcomputers". Sind das die Träume des 21. Jahrhunderts?

"We need more eroticism in humourresearch, more humourresearch in eroticism and less economics in both."

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Re: Dekonstruktivistische Witzforschung

Beitrag von lenin » So Okt 23, 2016 6:27 pm

Aus gegebenem Anlass (und aus Nostalgie) schreibe ich heute mal wieder etwas in dieses tote Forum:

Kommt ein Pferd in den Blumenladen und sagt:
– Hamse Margeriten?
– Nein, aber fragen Sie doch mal nebenan in der Pizzeria.

Kommt ein Frosch zum Teilchenphysiker. Sagt der:
– Was willst Du denn?
– Quarks.

Kommt ein sehr ängstliches Pferd in die Bar.
Sagt der Barkeeper:
“Was machsten für’n banges Gesicht?”

Beim Psychiater.
– Verstehe ich Sie richtig, Herr Pasulke, dass Sie gar nicht wollen, dass ich Ihre Frau behandle? Obwohl sie sich einbildet, sie sei ein Kühlschrank!
– Wissen Sie, Herr Doktor, ich greif’ ihr halt so gern ins Gemüsefach.
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Re: Dekonstruktivistische Witzforschung

Beitrag von Barschel » Di Nov 01, 2016 6:41 pm

Hallo Herr lenin,

ich möchte Ihren Beitrag gerne als "gelesen" markieren. Vielen Dank für die frischen Witze!

Herzlichste Grüße vom dicken

B
Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort.

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