Presseschau bzw. -sau

Gebleichter Zellstoff, Vinyl, Zelluloid und ... ja ... Mist, woraus besteht TV?

Moderator: hessen-wohin

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Knolle
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Beitrag von Knolle »

Das Halb-Interview in der jungen Welt ist natürlich grandioser Schwachsinn.
Was ich aber journalistisch sehr bedenklich finde, ist die immer weiter um sich greifende Unsitte des "Autorisierens" von Interviews. Wenn ich jemanden frage und der mir antwortet, warum drucke ich dann nicht einfach seine Antworten ab, sondern lasse sie vom Befragten selbst redigieren? Sollen die Schreiber doch konsequent sein, das Interviewen gleich weglassen und die einschlägige Pressemitteilug abdrucken. Es wird eh' über kurz oder lang so kommen, denn Inhalt spielt für Verlage immer weniger eine Rolle.

Zurück zum Scherzprogramm
Al Hurra
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La soupe aux choux

Beitrag von Al Hurra »

Wie ich im Online-Magazin Telepolis lesen durfte, wurde im Universum neulich folgendes entdeckt:
[…]In der Vergangenheit hatte man oft Anlass, sich in Spekulationen zu verlieren. Jetzt aber liegt ein handfestes Indiz für die potenzielle Aktivität von Leben auf dem Mars vor. Sowohl die ESA als auch die NASA haben in der Mars-Atmosphäre unabhängig voneinander das Gas Methan entdeckt. Es könnte theoretisch von Vulkanen oder Meteoriten stammen. Aber wahrscheinlicher ist, dass die Verursacher exobiologischer Natur sind.[…]
Ist es das? Die Antwort auf die Frage die wir uns alle so intensiv seit unserer ET-traumatisierten Kindheit stellen? Keine Vulkanier, die uns zu unserem ersten erfolgreichen Warp-Flug gratulieren? Keine Jodie Foster die mit einer lustigen Maschine durchs All düst? Kein lautes Plopp auf meinem SETI-Bildschirmschoner? Das soll der erste Kontakt sein?

Denn wenn sich obiges als wahr herausstellen sollte, sind doch die lang ersehnten ersten Signale extraterrestrischer Lebensformen schlicht ...

... deren Furzgase!
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General Amnestie
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Beitrag von General Amnestie »

 
Die Startseite der online-taz läßt es bereits erahnen: Das heutige Titelblatt ist eine satirische Glanztat.
Einfach mal taz kaufen und wahlweise Süddeutsche, FAZ, Oldenburgische Volkszeitung oder was Sie sonst so lesen daneben halten.

Ein großartiger Spaß.
 
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lenin
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liberal playboys

Beitrag von lenin »

Aus der aktuellen ZEIT erfahren wir, dass der(sic!) Frauenbeauftragte der hessischen Landtagsfraktion der FDP einen kleinen Eklat im Parlament hervorrief, indem er während der Debatte gelangweilt in einem PLAYBOY blätterte. Zum ersten Mal seit ca. 25 Jahren verspürte ich so etwas wie einen Anflug von Sympathie für die „Liberalen“ (liberal steht ja in verschiedenen Ländern durchaus für sehr verschiedene Sachen, siehe z.B. England und USA, aber nirgendwo wurde dieses Adjektiv so arg jeglicher Würde beraubt wie in der Bundesrepublik).
Leider hat sich besagter Beauftragter dann aber nicht auf die naheliegende Erklärung zurückgezogen, er habe sich halt, haha, weitergebildet, sondern es wurde tatsächlich eine so offizielle wie hanebüchene Verlautbarung der FDP-Fraktion gestrickt, um den „peinlichen“ Vorfall etc.pp.
Leider nicht auf der ZEIT-Homepage, daher nicht verlinkbar.

Aber, sagen sie, wer tummelt sich wohl sonst noch so im freidemokratischen Schattenkabinett?
Ein Metzger als Tierschutzbeauftragter? Ein Sozi als Finanzminister?
will's gar nicht wissen
Lenin
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I don't use poetry, art or music to get into girls' pants,
I use it to get into their heads.
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FinnCrisp
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Beitrag von FinnCrisp »

ProSieben-Text hat geschrieben:Tipp: Gratis-Erotik-Fotos im WWW
Lesen Sie morgen:
- Musik im Radio - einschalten und hören!
- Umsonst lecker essen bei Mutti!
- Zeitung im Fernseher: Was ist Videotext?
I drove downtown, scanning the alleys until I saw a rail-thin Mexican kid standing by a dumpster wearing a St. Louis Rams jacket. The kid was wearing the jacket, not the dumpster.
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HellBoy
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Beitrag von HellBoy »

Lange, lange war ich nicht mehr hier aber dies, ja dies konnte ich nicht mehr für mich behalten.
"Die Deutschen kriegen zu wenig Kinder. Das ist nichts Neues. Allerdings bestehe jetzt auch Gefahr, "dass deutsche Männer im Ausland als Schlappschwänze verspottet" würden, wird der CSU-Bundestagsabgeordnete Singhammer in der "Bild"-Zeitung zitiert. "Mehr Mut zum Sex mit Folgen" wird nun gefordert."
Fordert ausgerechnet oder wohl gerade deshalb die Partei mit den unattraktivsten Politikern. Wird die CSU zur Partnervermittlung?
Heisst es bald: " Wählen Sie uns! Wir finden auch für Sie jemanden zum, na Sie wissen schon"
Aber bitte mit Folgen!

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... AB,00.html
Kann sein, kann auch nicht sein.
Man weiss es nicht.
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Olaf Ittenbach
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Beitrag von Olaf Ittenbach »

Wer immer noch nicht glauben will, dass das Christentum ausschlieslich für Toleranz und Nächstenliebe steht, möge bitte
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/992/33959/
lesen:
USA

Bis zum jüngsten Gericht

Die fundamentalistische Gruppe „Christian Exodus“ plant die Abspaltung des Bundesstaates South Carolina. Ein Gespräch mit dem Chef der Sezessionisten



Während die USA im Mittleren Osten den islamischen Fundamentalismus bekriegen, nimmt der christliche Fundamentalismus im eigenen Land bizarre Formen an. Vielen der konservativen Protestanten ist selbst die Bush-Regierung nicht christlich genug. Obwohl diese zumeist weißen radikalen Christen, die vor allem aus dem Süden und Mittleren Westen der USA stammen, die einflussreichste politische Gruppe des Landes darstellen, präsentieren sie sich gerne als Unterdrückte, schikaniert von Liberalen, Minderheiten und Washingtoner Politikern.

Eine Bewegung, die sich "Christian Exodus" nennt, will dem nun ein Ende machen. 12 000 Anhänger, die allerdings erst noch gefunden werden müssen, sollen sich in einer konzertierten Aktion in ausgewählten Gemeinden des Bundesstaats South Carolina niederlassen und über lokale Abstimmungen und Wahlen den Staat unterwandern. Das Ziel ist die Loslösung von den Vereinigten Staaten.

Viel Erfolg dürfte die winzige Gruppe kaum haben. Die Verfassung verbietet derlei Sezessionsbestrebungen. Zudem sind viele konservative Christen extrem patriotisch. Dennoch kann sich Christian Exodus der Sympathie von Millionen Amerikanern sicher sein. Ein Gespräch mit Cory Burnell, 28-jähriger Ex-Banker und Mathematiklehrer - und "Präsident" der Sezessionisten.

SZ: Sie wollen Abtreibung und Homosexualität bestrafen, das Schulgebet wieder einführen und die Zehn Gebote in öffentlichen Gebäuden anschlagen. Worin wird sich Ihr unabhängiges South Carolina von den USA unterscheiden?
Cory Burnell: Wir wollen uns vom Diktat der Regierung in Washington lösen. Alle Entscheidungen sollen auf lokaler Ebene getroffen werden. Derzeit erhebt die Bundesregierung die Steuern und entscheidet, was damit finanziert wird. Die Wähler in Kalifornien entscheiden also darüber, was in den Schulen von South Carolina gelehrt wird.

SZ: Was ist Ihr Vorbild?
Burnell: Wir wollen den politischen Zustand wieder herstellen, der in den USA im 19. und frühen 20. Jahrhundert herrschte, bevor verfassungswidrige Wohlfahrtsprogramme wie Sozialversicherung, Krankenversicherung und Lyndon Johnsons "Krieg gegen die Armut" gestartet wurden. Damit kaufen sich die Regierungen Wählerstimmen. Es gibt in den USA einen Trend zum Sozialismus. Wir wollen zurück zum Kapitalismus.


» Mit einer Schrotflinte kann man gegen die Regierung nichts ausrichten. Sturmgewehre sind deshalb eine Notwendigkeit. «

SZ: Aus europäischer Sicht geht der Trend in die entgegengesetzte Richtung, besonders seit Bush Präsident ist.
Burnell: Sozialismus heißt für uns, dass die Regierung Steuern auf Waren und Dienstleistungen erhebt und das Geld dann nach Gutdünken verteilt. Das bedeutet, dass der Gesunde die Medikamente für den Kranken bezahlt. In einem wirklich kapitalistischen System kauft sich der Kranke seine Medikamente selbst!

SZ: Mit diesen Wohlfahrtsprogrammen wurde das christlich-humanistische Prinzip der Nächstenliebe Politik. Das müsste Ihnen doch gefallen.
Burnell: Die Bibel sagt, wir sollen den Bedürftigen geben. Wenn das Haus meines Nachbarn abbrennt, lade ich ihn in meines ein. Dort steht aber nichts davon, dass Regierungen zum Geben zwingen sollen. Die Almosen müssen von uns freiwillig gegeben werden. Und dafür werden wir von Gott entlohnt werden. Wer nicht gibt, wird sich am Ende seiner Tage vor dem Schöpfer verantworten müssen.

SZ: Wenn Sie einen Staat nach Ihrer Interpretation der christlichen Lehre organisieren, wird die kulturelle Vielfalt, eine der Stärken der amerikanischen Gesellschaft, verloren gehen.
Burnell: Amerikas Stärke lag nie in dieser Vielfalt. Das ist eine liberale Lüge. Amerika war ein Schmelztiegel. Die Menschen kamen aus der ganzen Welt und haben sich der amerikanischen Kultur angepasst. Darin lag Amerikas Stärke. Heute ist dieses Land eine Salatschüssel geworden. Man weiß gar nicht mehr, was "amerikanisch" ist. Jede Minderheit zwingt der Mehrheit ihre Kultur auf.

SZ: Ist der Versuch, die Uhr zurückzudrehen, nicht zum Scheitern verurteilt? Man hat an den ehemaligen Ostblockländern gesehen, dass sich Staaten nicht dauerhaft ideologisch isolieren können. Wie wollen Sie so eine Inselsituation aufrechterhalten?
Burnell: Ein solcher Staat muss ja nicht für immer bestehen. Schließlich wird ja Jesus Christus zurückkehren und sein Königreich auf Erden gründen.

SZ: Heißt das, Sie wollen mit ihrem Staat die Bühne für Christi Wiederkehr bereiten?
Burnell: Einige unserer Mitglieder sehen es so, aber das wird wohl eher im Nahen Osten geschehen. Unsere offizielle Position ist, dass die Vorbereitung dafür eine Angelegenheit der gesamten christlichen Kirche ist. Wir tragen nur unseren kleinen Teil dazu bei.

SZ: Was halten Sie von der Regierung Bush?
Burnell: Was die Außenpolitik angeht, sind wir gespalten. Manche konservative Christen sind für ein starkes Engagement im Mittleren Osten wegen unseres Partners Israel. Andere finden, wir sollten nur dann Gewalt anwenden, wenn Amerika bedroht ist. Bushs innenpolitische Entscheidungen lehnen wir größtenteils ab. Er will zivile Bünde von Homosexuellen akzeptieren, aber gibt damit nur der Ehe einen anderen Namen. Er hat angekündigt, das Verbot von halbautomatischen Sturmgewehren zu verlängern, obwohl es verfassungswidrig ist. Und er hat hohe Regierungsposten mit Homosexuellen besetzt. Wenn sich jemand solchen schädlichen und sündhaften Praktiken hingibt, dann liegt offensichtlich ein Charakterproblem vor. Damit scheidet er für hohe politische Ämter aus. Wir fragen uns, wie sich Bush überhaupt als Christ bezeichnen kann, wenn er solche Leute einstellt. Schließlich sind wir empört über die eskalierenden Staatsausgaben. Es war richtig, die Steuern zu kürzen, aber die Höhe der Ausgaben, die für Rüstung ausgenommen, ist eine Schande.

SZ: Wozu braucht ein Christ eine Uzi oder eine AK-47?
Burnell: Sehen Sie sich die ursprüngliche Funktion des zweiten Verfassungszusatzes an. Die Gründer Amerikas misstrauten der Regierung in allen Formen, und sie wussten: Wenn Regierungen beginnen, ihre Bürger zu tyrannisieren, hilft nur Waffengewalt. Liberale Politiker haben gesagt: Ihr dürft Eure Revolver oder Gewehre zur Jagd oder Selbstverteidigung behalten. Sie haben die Facette des Widerstands gegen die Regierung unterschlagen. Mit einer Schrotflinte kann man aber gegen die Regierungsorgane nichts ausrichten. Sturmgewehre sind deshalb eine Notwendigkeit. Ihr Verbot ist verfassungswidrig, weil es uns wehrlos gegenüber unserer Regierung macht. Das heißt nicht, dass wir dazu aufrufen, unsere Rechte mit Waffengewalt zurückzuerobern. Wir wollen es per Stimmzettel versuchen. Ein Umsturz müsste von einem Volksaufstand getragen werden. Ich will nur sagen: Die Regierung beraubt die Bürger zuweilen ihrer Rechte; manchmal tötet sie ihre Bürger. Und darauf muss man vorbereitet sein.

Interview: Jörg Häntzschel

(SZ vom 24.06.2004)
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Olaf Ittenbach
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Beitrag von Olaf Ittenbach »

Telepolis bzw Herr Corinth bericht über einen Bericht im Newsticker:
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/g ... 778/1.html
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Olaf Ittenbach
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Beitrag von Olaf Ittenbach »

Sozialterror in Deutschland!
Bitte helfen Sie diesem armen Mann:
RENTNERSCHICKSAL

Welteke bleiben "nur" 8000 Euro

Nach seinem Rücktritt vom Amt des Bundesbankpräsidenten muss sich Ernst Welteke nach eigenem Empfinden sehr einschränken. Ein Luxusleben sei jedenfalls nicht drin, sagte der Lebemann der "Bild"-Zeitung.

Bild
Ex-Bundesbankchef Welteke: Leben von der Substanz

Frankfurt am Main - Eigentlich hat er einen Anspruch auf 24.000 Euro pro Monat. Doch auf Grund eines Gesetzes, an dem er während seiner Amtszeit im hessischen Parlament selbst mitgewirkt habe, müsse er sich alles Mögliche anrechnen lassen, sagte er dem Blatt. Unter dem Strich blieben schließlich gut 8000 Euro übrig.

Dieser Betrag aber werde durch großzügige Absicherung seiner ersten Frau und monatliche Überweisungen an seine noch im Studium befindlichen Söhne dezimiert. "Wenn ich dann noch die Miete und die üblichen Versicherungen bezahlt habe, ist das Geld weg", sagt Welteke.

Im Moment lebe er von seinen Ersparnissen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,307412,00.html

Spendenbeiträge überweisen Sie bitte an die deutsche Bank, Stichwort "Weltekel" .
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Lukko Rauma
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Wohnort: Klub Klüverbaum

Beitrag von Lukko Rauma »

Heute muss (leider) wieder etwas aus der Rubrik Pressesau berichtet werden.

Von allen grässlichen Klatsch-Quatschern ist immer noch die furchtbarste?
Genau: Christiane Hoffmann. Und die vorlauteste ist sie auch noch, schreit einem doch schon ihre "Kolumne" ein penetrantes "Ich weiß es!" entgegen. Wie man sich ausgerechnet diesen Penälerwichtigtuersatz als Markenzeichen aussuchen kann, bliebe wirklich ein Rätsel, wenn man nicht wüsste, dass Frau Hoffmann sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit vom Konzept der sozialen Kontrolleverabschiedet hat, d.h. sie ist ihren Mitmenschen gegenüber gänzlich unempfänglich und diese ihr also völlig wurscht.
Wenn man sich einmal jedes sozialpsychologischen Ballasts entledigt hat, kann fröhlich und vor allem skrupellos rumgesponnen werden. Ethik und schon gar Ästhetik sind dann obsolet. Dennoch muss man die anstandsloseste, abgeschmackteste und arschigste aller Kolumnenkühe sein, um so etwas in eine Zeitung hineinzuschreiben:
Christiane Ichweißes! Hoffmann hat geschrieben: Bräsig-brunftig brutzelt Britney Breitbein
Los Angeles.
Gestern sahen Sie an dieser Stelle eine sich schon am helllichten Mittag dem Whiskey hingebende Suffdohle Britney Spears (22).

Heute sehen Sie, was nach Auf-ex-Gesüffeltem so passiert: Nix. Gähnende, brütende, hirnlose Langeweile!
[...]
Leicht angetüdelt lümmeln die beiden am Pool rum. Brutzeln bräsig. Kettenrauchen "Marlboro Light", drücken sich gegenseitig Pickel aus (ich erspare Ihnen den Anblick). Lesen? Iih, wo! Könnte ja den Horizont erweitern.
[...]
Darf man eigentlich so hirnweich sein? Ist das überhaupt noch mit dem Grundgesetz zu vereinbaren? Und wie sagten Sie, Herr Kraus, noch zu solchen Leuten?
Mürbe weste Karst im Westen.
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Karl Kraus
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Beitrag von Karl Kraus »

Lukko Rauma hat geschrieben: Und wie sagten Sie, Herr Kraus, noch zu solchen Leuten?
Pressegekröse, dessen Schuh den Koth schmutzig macht.

Aber Herr Rauma, lesen Sie doch einfach keine Klatsch mehr, Sie sind doch oft genug gewarnt worden, zum Beispiel von Gabriel Putherbeien aus München anno 1581:
Gabriel Putherbeien hat geschrieben: Was scheutzlich
Närrisch vnnd visierlich ist, das begreifen sie von stundan
Was züchtig vnnd erbar ist
Darüber rimpffen sie die nasen
Vnnd springen daruon
Als hetten sie auff ein Natter getretten
Aber auff das kot vnd Schelmen Fleisch fallen sie ein
Wie Raben.
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hijack
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Beitrag von hijack »

20.07.04 Bild Zeitung

Sieben Verletze bei Gulasch Explosion
Dortmund - Bei einem Familienfest in Dortmund
hatte der Veranlstalter auch eine Gulaschkanone
aufgefahren. Plötzlich eine Explosion, kochend heißes
Gulasch spritzte auf die Besucher. Sieben Mensche
darunter ein Kind erlitten Verbrühungen.

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Die Eisbomben und Granatäpfel für den Nachtisch wurden noch rechtzeitig
entschärft.
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katernaschio
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Beitrag von katernaschio »

Aus einer Besprechung des belgischen Thrillers "The Alzheimer Case":

[...]
Die handwerklich perfekt umgesetzte Geschichte eines Auftragskillers, dessen coole Professionalität stark von seiner fortschreitenden und immer unmöglicher zu kaschierenden Alzheimer-Erkrankung gefährdet wird, hat auch ein politisches Bewusstsein und übt sehr clever Kritik an den Fällen von weit reichender Kinderprostitution (Dutroux!).
[...]


Warum finde ich das komisch?

1. das "sehr clevere" . Bekommt man als belgischer Regisseur Probleme, Produzentengelder aufzutreiben, wenn man die Kinderprostitution zu ungeschickt kritisiert?

2. "an der Kinderprostitution" hätte meine Erachtens auch gereicht. Auch hier bin ich mit der belgischen Kultur nicht vertraut genug, noch schöner wäre natürlich "von ZU weit reichender Kinderprostitution" gewesen.

3. Dutroux!

Na, sie wissen schon. Bin ich hier wenigstens im richtigen Thread oder werde ich jetzt ausgepfiffen...
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Cherno Jobatey
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Beitrag von Cherno Jobatey »

Impotent?
- Weil Sie das falsche Nasenspray benutzen!

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Larifari
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Beitrag von Larifari »

Am heutigen Morgen habe ich mal wieder einen der Glanzpunkte des linken Journalismus in meinem Briefkasten gefunden. Vielleicht hätte ich die Ankündigung "morgen: Hartz IV total" in der gestrigen Ausgabe der Jungen Welt ernster nehmen sollen. Darauf, daß ich auf den 16 Seiten der Zeitung lediglich einen Abdruck des "Antrags auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) - Arbeitslosengeld/Sozialgeld" finden würde, war ich jedenfalls nicht vorbereitet. Ich mußte herzhaft lachen, aber eine Unverschämtheit bleibt es doch.
Als sie die Sparkassen privatisierten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja keine Sparkasse.
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