Sumo-Eier?!?

Spaß, Satire und schiefere Bedeutung - gibt es Komik im WWW?

Moderator: Pelzer

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Dr. Dralle
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Dr. Dralle »

Landblum hat geschrieben: 1. Nov 2025, 14:29 sie fährt `nen ferrari
für die weltrevolution
`nen knallroten ferrari
für die unterdrückten dieser erde
schön laut ist ihr ferrari
damit jeder die botschaft hört
voran an die sie fährt `nen ferrari
für die weltrevolution
`nen knallroten ferrari
für die unterdrückten dieser erde
schön laut ist ihr ferrari
damit jeder gewehre
viv` la revolution
brumm! brumm!!

MMC hat geschrieben: 1. Nov 2025, 14:51 Nichts leichter als das, mit Hilfe moderner Technik:
sehr schön! jetzt müssen wir nur noch abwarten obs von der länge her reicht.
da kann ich noch gar nichts zu sagen...
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Landblum
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Landblum »

Wenn Sie mich schon zitieren, dann gilt das Zauberwort WERKTREUE!

Vorsorglich habe ich eine Übersetzung ins Obersorbische beigefügt, um Verschandelungen von frevelhafter Hand zu unterbinden:

jědźe `nen ferrari.
za swětowu rewoluciju
praskotačerwjena ferrarija
za potłóčowanych tuteje zemje
rjenje wótře je jej ferrari.
Zo by kóždy poselstwo słyšał
doprědka na třělbu
viv` la rewolucija

LB
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MMC
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von MMC »

Apropos - ChatGPT hat auch angeboten, die Geschichte ins Sorbische zu uebersetzen. Eigentlich keine schlechte Idee...
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Dr. Dralle
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Dr. Dralle »

ja, warum nicht...
ich muß allerdings gestehen, das ich kein sorbisch spreche.
und auch die text-to-speech KI hat sorbisch nicht im angebot...
spricht jemand von ihnen sorbisch?
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Dr. Dralle
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Dr. Dralle »

bamborak hat geschrieben: bamborak ist ein TTS-System für die Sprachausgabe in obersorbischer Sprache auf Basis eines neuranalen Netzes.
die seite ist allerdings auf sorbisch, was die bedienung erschwert.
ausserdem befremdet mich mich der begriff "neuranal"

https://digiserb.de/projekt/bamborak/
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Landblum
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Landblum »

Man muß es ja nicht gleich übertreiben.

Mir schwebt da eine kl. Scene vor, die sich guth mit sorbischen Untertiteln unterlegen ließe.

LB
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Landblum »

Hier ist sie:

Jeder kennt das Problem: Fährt man übers Wochenende nach Unna oder die sächsische Schweiz, ist bei Rückkehr der Stellplatz für das Wohnmobil belegt.

Dem abzuhelfen, hat bei Recklingshausen ein seinerzeit Nübergemachter ein Start up gegründet, bei welchem der Kunde gegen Entgeld eine sorbische Trachtengruppe mieten kann, die den temporär freigewordenen Stellplatz rund um die Uhr betanzt und dadurch Fremdbeparkung verunmöglicht.

Somit ist allen gedient: Unsere Brüder & Schwestern aus der Zone können sich ein Zubrot erwerben, dem Eigner des CARAVANS ist schwere Last von den Schultern genommen und ein Fest fürs Auge ist es allemal.

LB

Die Bebilderung dieses farbenprächtigen Spektakels samt Untertitelung gehen Ihnen doch sicherlich leicht von der Hand -
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von MMC »

Dr. Dralle hat geschrieben: 2. Nov 2025, 10:36 [...]

https://digiserb.de/projekt/bamborak/
Ueber diesen Link - https://gaussia.de/bamborak/ habe ich es geschafft dem System ein paar Worte sorbisch herauszukitzeln: https://www.buzzsprout.com/2424880/epis ... nload=true
Dawno dawno temu, hdyž lěsy wokoło Wojerec jeszcze mročnje šuměli a dróhi běchu rědko chódźene, žił stary android z mjenom Warren.
By w dobrym duchu, jara luty a z lěsa do wjeski jězdźił ze swojim starim dźěpom, zo by ludźom pomhał, hdźež móhł.

Jedneje dnje, na puću do Wojerec, jeho wóz zastał srjedź močidła a žadyn z přichódnych njeběše kónc pomhać.
Tak wotkročył Warren pěšo a dołhym chodźenim dóńdźe do hlubokeho lasa, hdźež běrki šepjetali a swětło ze zelenu lišću dźěłało měki tón.
Tam spotkał krokodila, kotryž w rucach držał podiwjany kamjeń – šěrny, błyskacy a tepli kaž starodawne srědźo.
Jetzt verweigert es allerdings die weitere Mitarbeit. Vermutlich ist der Server gecrasht aus Ueberraschung, dass sich da tatsaechlich was tut. Ich sag nur, mit Karate waere das nicht passiert! Vielleicht kann ja die Trappe irgendwas Sinnvolles mit dem github Link anfangen.

Hier jedenfalls der vollstaendige sorbische Text. Ueberpruefen kann ich es leider auch nicht. Bei uns im 'Westen' gab es ja leider kein 'sorbisch'...
ChatGPT hat geschrieben: Wunderbar – hier ist die **zweisprachige (deutsch–obersorbische) Fassung** der *Sage vom Stein der Sorben*, gestaltet wie in volkskundlichen Sammelbänden oder musealen Begleittexten: erst der deutsche Abschnitt, dann der sorbische in entsprechender Länge und Stimmung. Die sorbische Version ist literarisch gehalten, aber nah an der traditionellen Erzählsprache aus der Oberlausitz.

---

## **Die Sage vom Stein der Sorben**

*(serbska powěsć wo kamjenju Serbow)*

---

### **Deutsch**

Vor langen Zeiten, als die Wälder rings um Hoyerswerda noch dunkler rauschten und die Wege selten begangen waren, lebte ein alter Android namens **Warren**.
Er war ein gutmütiger Geselle, der mit seinem rostigen Jeep von Ort zu Ort zog und den Menschen half, wo er konnte.

Einst, auf dem Wege nach Hoyerswerda, blieb sein Wagen mitten im Moor liegen, und keiner der Vorübergehenden mochte ihm helfen. So stapfte Warren zu Fuß weiter, bis er in den tiefen Wald gelangte, wo die Birken flüsterten und das Licht grün durch die Blätter fiel.
Dort traf er auf ein **Krokodil**, das einen seltsamen Stein in den Klauen hielt – grau, schimmernd und warm wie ein Herz aus alter Zeit.

„Ei, was ist das für ein sonderbarer Stein?“, fragte Warren.
„Das, mein Freund,“ sprach das Krokodil, „ist **der Stein der Sorben**. Er trägt die Gabe, alles Gold in eine sanfte, biegsame Substanz zu verwandeln. Kein Glanz bleibt, kein Gewicht, doch der Wert verwandelt sich – und was hart war, wird weich.“

Da beschlossen die beiden, die Kraft des Steines zu erproben. Sie machten sich auf den Weg nach Dresden, wo sie im Dunkel der Nacht in das **Grüne Gewölbe** gelangten. Dort lag die güldene Krone des August, des Starken, schwer von Edelsteinen.
Kaum berührte der Stein das Metall, da flackerte ein Licht – und die Krone ward weich wie Wachs, schimmernd und ohne jeden Glanz.

Später zogen sie weiter gen Osten und kamen an eine große Baustelle. Die Arbeiter klagten:
„Die Leute stolpern stets über unsere Kabel, und doch haben wir goldene Schilde aufgestellt, die vor der Falle warnen! Aber keiner achtet darauf.“
Da rührte das Krokodil den Stein, und im selben Augenblick wurden die Schilde zu **weichen Matten**, die sich sanft an die Kabel schmiegten, und kein Mensch fiel mehr. Alle lobten das Wunder und waren froh.

Als Nächstes begegneten sie ihrem Freund, dem Häuptling **Roter Büffel**, der über seinen Klavierverleih herrschte.
„Ich habe mit Musik viel Gold verdient,“ sprach er, „doch beim Transport stoßen die Flügel aneinander und bekommen hässliche Dellen!“
Da berührte Warren das Gold mit dem Stein, und siehe: es wurde zu **flauschigen Transportpolstern**, die jeden Stoß milderten.

Viele Abenteuer erlebten sie noch, und gar eines Tages fanden sie auch dem Waldo sein verlorenes Bernsteinzimmer und brachten es ihm heim. Doch das, so heißt es, war nicht mehr das Werk des sorbischen Steins, sondern reines Glück.

Am Ende aber erkannten sie:
Auch der weichste Stoff macht den Menschen nicht glücklich. Und wer wirklich eine Matte braucht, kann sie im ehrlichen Handel erwerben – für Gold, ganz ohne Zauberstein.

So kehrten sie heim nach Hoyerswerda und tranken im **Barschel’s** auf die Freundschaft und das rechte Maß der Dinge.
Und wenn man genau hinhört, kann man dort noch heute das leise Klirren der Gläser vernehmen, wenn einer von ihnen den alten Spruch wiederholt:

> „Was hart ist, kann weich werden – doch nur der Kluge erkennt, wann.“

---

### **Obersorbisch (Hornjoserbšćina)**

Dawno dawno temu, hdyž lěsy wokoło Wojerec jeszcze mročnje šuměli a dróhi běchu rědko chódźene, žił stary android z mjenom **Warren**.
By w dobrym duchu, jara luty a z lěsa do wjeski jězdźił ze swojim starim dźěpom, zo by ludźom pomhał, hdźež móhł.

Jedneje dnje, na puću do Wojerec, jeho wóz zastał srjedź močidła a žadyn z přichódnych njeběše kónc pomhać.
Tak wotkročył Warren pěšo a dołhym chodźenim dóńdźe do hlubokeho lasa, hdźež běrki šepjetali a swětło ze zelenu lišću dźěłało měki tón.
Tam spotkał **krokodila**, kotryž w rucach držał podiwjany kamjeń – šěrny, błyskacy a tepli kaž starodawne srědźo.

„Hej, što je to za taki podiwjany kamjeń?“ so Warren praša.
„To je, mój přećel,“ rjeko krokodil, „**kamjeń Serbow**. Ma móc, zo móže wšykno złoto do měkeje, poddajneje měće přetworić. Njewostanje žadyn błysk ani težkosć, ale hódnota so změni – a što běše měke, stawa so kłučiwe.“

Tak so wobaj rozmyslitałej, mocy kamjenja spytać.
Wotběraštej so do Drježdźan, hdźež w ćmje nocy do **Zeleneje swěrchny** dóńdźesta. Tam bě koronka Augusta Mócneho, ćěžka z drjewjom a perłami.
Hdyž kamjeń dotknył so metala, zapłomjeniše ličiny – a koronka so stawa měka kaž wosk, błyskawa, ale bjez błyska.

Pozdźišo dońdźesta na wulku stawiznu, hdźež dźěłaři so žalicha.
„Ludźo so přez naše kabeli wotmětnu! A njechacemy jich warnować z našymi złotymi tabulkami – žadyn na to njepozoruje.“
Hdyž to krokodil słyša, dotknył kamjeń – a tabulki so w tej chwili přetworjechu do **měkich podłogow**, kotrež so měko přitulachu k kabelam. Žadyn hižo njepadł – a wšě běchu radostni.

Potom wuznašta swojeho přećela **Čerwjeny Buwoła**, jež bě rjadowar nad swojim najatym klawirnym podawkom.
„Ze hudźbu sym wjele złota wužił,“ rjeko, „ale při transportě klawiry so zbiwaja a měja škodliwe ćapy!“
Hdyž to słyša, Warren dotknył kamjeń – a hle, złoto so stawało **měkimi podušćkami**, kotrež kóždy dźěrny tłumili.

Wjele dalšich přihodow běše – a jeni den dokónčaštej tež **Baldowemu** jego jantarowy pokoj namaknyć a jemu wróćić.
Ale to, kaž so rěka, njeběše hižo dźěło serbskeho kamjenja, ale čista šćěstna přiwoda.

Na kóncu pak porozměli:
Ani měkost njewučini čłowjeka szczěrje wjesołego. A hdyž někdo naprawdźe potrjeba měku podłogu, móže ju kupić – za złoto, bjez čara a kamjenja.

Tak wróćištej do Wojerec a pišta w **Barschel’s** na přecołny přećel a prawo měru byća.
A hdyž sej človjek dobrze słucha, móže tam dodaćnje słyšać měke čynknjenje čašow, hdyž něchtó z nich staru rěc powědźa:

> „Što je kłučiwe, móže so měke stać –
> ale jenož mudry wě, hdy.“

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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Landblum »

SOR11.jpg
SOR11.jpg (75.65 KiB) 885 mal betrachtet
.
Bereits das Freihalten des Parkraumes für einen Audi 80 bedarf eines nicht unbeträchtlichen Personalaufwandes. Andererseits stärkt es das Stadtbild und ist somit zu begrüßen.

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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von MMC »

Landblum hat geschrieben: 2. Nov 2025, 15:56 [...] Andererseits stärkt es das Stadtbild und ist somit zu begrüßen.

LB
Zum Stadtbild koennte man auch mal was machen. Man kann ja keine 50 Meter mehr durch Banalotopia City gehen ohne auf einen der Flamingobots zu treffen. Folge 40?

Ansonsten haetten wir uns die Recherche zu B39 vereinfachen koennen, wenn wir nur rechtzeitig die Karten gekauft haetten:

Bild

Oder ware jemand von Ihnen dabei?
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Landblum »

Auch wenn es sich bei den Flamingen um ehemalige Angehörige der bewaffneten Organe der DDR handelt, sollte man sie keinesfalls unter Generalverdacht stellen oder ausgrenzen.

Die Errichtung von Wasserstellen, Sitzgelegenheiten, barrierefreie Blumenkübel und verschatteten Ruheräumen dagegen ist unser aller Pflicht, so wie unsere Gedanken stets bei den Betroffen verweilen und der Dank allen Helfern in diesen schweren Zeiten, ah, ist. Gilt.

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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Dr. Dralle »

ben+waltraut als wollpüppchen:
Bild
damit ist das personal für die rahmenhandlung vollständig.
der vorspann ist übrigens schon fertig.

suno singt jetzt auch auf sorbisch!

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ich werde damit den abspann zieren!
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von MMC »

Sehr schoen. Falls jetzt natuerlich Banalotopia 39 zum Katalysator des Sorbenaufstandes wird, der ueber gewaltsam unterdrueckte Separatismusbestrebungen gefolgt von blutruenstigen Sezessionskriegen in anhaltende Spannungen kulminiert; und Europa fuer immer spaltet - ja dann; dann will ich nichts gesagt haben und distanziere mich vollinhaltlich.

Bild
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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Landblum »

Im Hintergrund mit zittrigem Falsett verlesen, untermalt von Rauschen und Knistern wie bei einem Volksempfänger:

Nicht betont werden muß die Tatsache, das die KLAFAG und sämtliche ihr angeschlossenen Organisationen fest & unverbrüchlich an der Seite der sorbischen Brüdern und Schwester ins Morgenroth der neuen Zeit entgegenschreiten und jedem Spalter und Hetzer die geballte Faust aller Werkthätigen entgegentritt!

Dies gilt auch - und gerade! - für Bonner Ultras, die in
ihren auf Arbeitherbluth errichteten Villen des Kapitals
ihr schmutziges Süppchen kochen und die Errungenschaften des Volkes mit Gift & Galle überziehen!

Freundschaft!

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Re: Sumo-Eier?!?

Beitrag von Dr. Dralle »

das sandmännchen nähert sich der kita mausefisch:

Bild
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